Tagebuch

24.11.2013

Mal wieder ein Update gefällig? Durch strukturelle Änderungen konzentriert sich die Band wieder im Urbanenraum des ruhrpottlichen sehr beschaulichen Dortmunds, wodurch sich die Flexibilität der Probetermine deutlich vergrößert hat. Regelmäßiges Musizieren ist doch tatsächlich eine neu bzw. wiederentdeckte Leidenschaft, die jetzt ausgiebig gefröhnt wird. Ersten Ausbruch dieser neu geschöpften Kreativität ließen wir letzten Freitag in Bochum im Riff aus und rockten die Bude ganz ordentlich. Konsequente Arbeit im Booking beschert hoffentlich dann auch für das kommende Jahr 2014 ein paar ansehnliche Auftritte. Wir zumindest sind und bleiben gespannt auf die Zukunft, was das 8. endoplasmatische Jahr so bringen wird!

 

04.11.2012

Lange Lange Zeit schon nichts mehr ins Tagebuch geschrieben. Liegt nicht daran, dass es uns NICHT mehr gibt (wie man auch an unserer kontinuierlich erweiterten Tourliste sieht), sondern einfach schlichtweg daran, dass myspace mittlerweile scheintot ist und sich die Prioritäten im Internet etwas verlagert haben. Nichtsdestotrotz haben wir 10 neue Lieder im „DasStudio“ (am See :-D)  aufgenommen und nachdem wir uns geeinigt haben, wie das CD-Design aussehen soll, wird es diese auch wie gewohnt bei uns und ungewohnt sogar in allemöglichen onlinevertrieben zu geben sein!! Dieser Monat soll auf dieses fullminante Ereignis in gewohnt großartiger Weise vorbereiten mit zwei super Auftritten in Lünen und Hemer!
Viele Grüße
die/eure Endoten

 30.03.2011

Wir sind jetzt im Fratzenbuch – Gefällt mir ganz uund gar nicht, aber was soll man heutzutage machen!? Wenn es ums Booking geht, muss man sich der Macht des allgemeinen Herdentriebes beugen und mitziehen.

31.12.2010

Hallo zusammen!

Wir wünschen euch einen guten Rutsch in das kommende Jahr und hoffen uns bei dem ein oder anderen Termin zu sehen!

Beste Grüße,
endoplasmatisch

 

14.05.2010

Ekamina

Ekamina – dahinter verbirgt sich eine bezaubernde Konzertreihe, die von Martini in den Räumlichkeiten des im 60er Stil gehaltenen Sissi King Kong in der dortmunder Nordstadt veranstaltet wird. Da wir sowohl Martini als auch den Rhetrocharme sehr zugetan sind, machen wir auch dieses Jahr wieder einmal halt vor dem elektrischen Kamin.

 

 

 

 

 

Soweit ich mich erinnern kann kamen wir geschlossen noch nie so spät an einem Club an. Unser erscheinen kollidierte gewissermaßen mit dem erscheinen der ersten Gäste. Nun, da das Konzert in einem seperaten Raum stattfindet wohl halb so schlimm. Martini war wohl auch noch nicht lange da.

Der Laden hat sich, mal abgesehen vom Anstrich der Außenhmauer, nicht verändert. Dasselbe Personal, die Besitzer ein freundlich und interessant wirkendes Duo. Der eine groß und dünn, der andere etwas kleiner. Wenn ich mich recht erinnere habe ich nur den kleinen im Raum umhergehen sehen, so als ob der große zum unbeweglichen Inventar der Theke gehörte. Vorbei gehts an lustigen Plastiklampen und Stühlen, die an die Reifeprüfung erinnern. Zum Glück habe ich noch keinen iPod, sonst käme ich mir ein bisschen wie ein Zeitreisender vor.

Ich ging wir in den Keller, nur um mal zu sehen, die Treppe runter, die Welt sie schien zu stehen; da fiel mir plötzlich auf, dass ich nicht der Protagonist aus „Wie Sterne“ bin. Denn dort unten gab es keine Kiste mit einem Foto aus meiner Jugendzeit. Dafür aber ein unplugged Konzert zusammen mit den Hammox.

Es werden folgende Einstellungen übersprungen: Begrüßung, Soundcheck, der Gig der Hammox und das offizielle Set von endoplasmatisch.

Wer hätte das gedacht, sage ich mir als wir m Zugaben gebeten werden. Dem Anschein nach haben kam unsere Musik bei Beteiligten gut an. Der Bitte fügen wir uns gerne und geben zwei Stücke zum Besten, wie sie gegensätzlicher nicht sein könnten. Dies beziehe ich sowohl auf den Song als solchen, aber auch auf das Geburtsdatum und die damit verbundene Momentaufnahme unserer Bandgeschichte.

Zunächst lassen wir ein western-rock-riff ertönen, welches wir einfach nicht für unplugged tauglich hielten, das in einen eher ruhig und melancholisch anklingenden Strophenteil übergeht. Die Bridge geht dann kurz und knackig, wobei die Rhytmus hier vom Bass kommt: BumBumBumBumBumBumBumbumbumbumbum – Der Gesang ertönt in Paarreimen: Es ist zu schwer/Ich schaffs nicht mehr…

Dann unser Manager Song – später von jemanden als etwas anders wie der Rest beschrieben. Entstanden in unserem ersten Bandjahr als zweiter Song aufs Papier gebracht. Da kann man schon einmal nostalgisch werden. Die besungene Hauptfigur nicht weniger als eine Manager der den Zeitpunkt seines Ruhestandes erreicht und als Folge der gewonnenen Zeit über seinen Lebensverlauf und vor allem seine nicht gelebten Träume ins Grübeln. An Mahnmal an uns, die wir noch die Möglichkeiten haben! Was bisher nur auf einer inoffiziellen WG-Party geklappt hat, gelngt nur erstmalig im offiziellen Rahmen. Der letzte Chorous wird von dem Saal mitgesungen. Die Intervention des Sängers muss genau den Nerv der Zuschauer getroffen haben. Jeder singt gerne – das weiß doch jedes Kind. Fast alle singen mit, außer für einen Durchlauf dann die Band, die das Szenario in vollen Zügen auskostet. Dann das Schlussriff über c-b-c-a-ggggggggggg und Ende.

Wir können euch nur ans Herz legen zu einem der Ekamina Abende mal selbst hinzugehen. Vielleicht ja zu unserem nächsten. Eure endoplasmaten.

 

23.04.2010

Die letzten Konzerte im Subrosa und DKH in Dortmund haben uns spaß gemacht. Besonders schön war es im DKH mal wieder alte Bekannte zu sehen über Sven P. bis hin zum Mischer des Abends.

Es ist schon beeindruckend zu sehen, wie lange wir es bis dato geschafft haben die Musiklandschaft zu beschallen und immer noch mit Freude und Tatendrang am Ball zu sein. Neben uns lösten sich in den bald fünf Bandjahren viele befreundete Bands und Künstler auf. Uns hat diese Erfahrung immer mehr zusammen geschweist.


Im Moment gibt es bei uns viel private Bewegung und man darf gespannt sein, was wir noch auf die Beine stellen werden. Ich kann vorwegnehmen, dass wir gegen Jahresende nochmals tief in die Taschen greifen, um ein zweites Mal adäquate Studioaufnahmen als Demomaterial zu bekommen. Equipment für mehrstimmigen Gesang, Delay und vielleicht sogar ein Synthi sind ebenfalls in Planung, ebenso ein neuer Bass beim Jan. Man muss ja in Bewegung bleiben, sonst läuft man schnell Gefahr zu erstarren!

Euer lebendiges Tagebuch endoplasmatisch wünscht ein bezauberndes Wochenende!

13.03.2010

Wo vor fast 4 Jahren fast alles begann und wir einen unserer ersten Auftritte spielten, kehren wir nun bepackt mit neuen Liedern und Erfahrung aus über 50 Konzerten wiederzurück!

Es würde uns freuen bekannte und weniger bekannte Gesichter dort vor der Bühne begrüßen zu können und mit uns den Abend zu feiern. Ein Eintrittspreis von 2€ dürfte sich leicht verschmerzen lassen, um am Freitagabend sich bei guter Musik mit den Spacetoasters, Brisk und unser Wenigkeit auf das Dortmunder Nachtleben vorzubereiten!

In freudiger Erwartung und sich fleißig vorbereitend eure plasmatischen
Norman, Jan und Sascha

21.02.2010
Hallo zusammen!

Wir wünschen euch einen guten Rutsch in das kommende Jahr und hoffen uns bei dem ein oder anderen Termin zu sehen!

Beste Grüße,
endoplasmatisch

Provokation?

Wieso muss eigentlich ein Kleinkrieg zweier Städte in die ganze Welt ausgetragen werden, den effektiv doch wirklich absolut niemanden interessiert? Ob Kölsch oder Altbier ist doch vollkommen egal.. es soll lediglich die Sinne benebeln, um im Folgeschluß sein gegenüberstehendes vermeintliches Feindbild durch wohlgewählte Argumente und Bierfahne in die Schranken zu verweisen. Egal ob Köln oder Düsseldorf beide Städte gehen mir tierisch auf den Sack! Soll der Kölner Musicstore doch der beste der Welt sein, kann ich noch nichtmal 2 Minuten in Ruhe ein Instrument anspielen, steht doch direkt hinter mir irgendso ein dialektfaselnder Fatzke, der mir in aller Dreistigkeit noch sein Bier über die Schulter kippt. Wieso hat noch niemand darüber nachgedacht die Kölner U-Bahn als atomares Endlager zu verwenden? Wo wenn nicht hier ist der ganze Müll besser aufbewahrt? Das denk ich mir auch beim Blick auf den Düsseldorfer Fernsehturm. Wäre die Stadt doch ideal geeignet sämtliche vermeintliche Terroristen, vor denen sich die Achse des Guten fürchtet, aufzunehmen. Von dem Turm aus hätte man sie doch alle prima im Blick und ein paar Pelztierchen könnten gleich auch noch zur Motivationsstütze der Späher zum Abschuss freigegeben werden. Ein leichter Sprung nach Nord-Osten bringt einen zum Gebäude eines BILDdenden Verlags nach Berlin. Wäre doch hier eine Forensik ideal untergebracht. Das Treiben in diesem Gebäude und dem entstehenden Output sollte wirklich näher untersucht werden. Propargierd wird „MultiKulti ist tot!“ und schwubs sind wir schon im Freistaat Nr.1 der Republik angelangt, deren Hauptstadt sich heimliche Hauptstadt von Germanina tituliert. Anstelle sich im Hofbräuhaus über die Rückkehr der Natur zu erfreuen, wird ein brauner Problembär erlegt, welcher sich an ein paar Schafen vergriffen hat. Dolly hätte es nicht gestört, hat sie doch in XBox-Manier gleich 2 Leben bekommen. Ich frag mich nur, wieso erteilt man keine Abschussgenehmigung, wenn sich ein paar braune Schweine an einem osmanischen Imbiss vergreifen? Oder besser nicht die Genehmigung zur Beseitigung des Problems als viel mehr für die Ursache erteilen. Doch wo lagert man dann den ganzen Unrat? In der Kölner U-Bahn? Und wer sollte überhaupt die Genehmigungen erteilen? Das Volk? Das ist traurigerweise sowieso vollkommen infantil. Ob Kommunismus oder Diktatur, man hat es allzu oft gespürt. Ich fahre lieber in die freie Natur und werde von ein paar vermummten Gestalten angeprangert, weil ich nichtsahnend einem großen strahlenden Transporter im Weg stehe. Nein! Meine schöne Natur darf nicht durch radioaktive Genexperimente in eine noch schöner strahlende Natur verwandelt werden, denke ich mir, während ich diesen Blog in meinen durch radioactive betriebenen Computer eintippe. Soll es doch lieber im ausbetonierten Schacht einer Kölner Großstadt gebracht werden. Der Beton wird auch sicherstellen, dass der Mist noch in 1000 Jahren dort sicher schläft. Oder dann doch lieber in die Berliner U-55, die wird – wenn überhaupt – eh nur von Staatsoberhäuptern und Touristen genutzt, und sind das nicht eh alles potentielle Terroristen? Mit Letzterem reimt es sich sogar, und wenn das nicht schon ein unabstreitbares Indiz ist?

                • Look – A Dollar!

                   

                  14. Mai 2010

  • Ekamina
        • Ekamina – dahinter verbirgt sich eine bezaubernde Konzertreihe, die von Martini in den Räumlichkeiten des im 60er Stil gehaltenen Sissi King Kong in der dortmunder Nordstadt veranstaltet wird. Da wir sowohl Martini als auch den Rhetrocharme sehr zugetan sind, machen wir auch dieses Jahr wieder einmal halt vor dem elektrischen Kamin.

 

Soweit ich mich erinnern kann kamen wir geschlossen noch nie so spät an einem Club an. Unser erscheinen kollidierte gewissermaßen mit dem erscheinen der ersten Gäste. Nun, da das Konzert in einem seperaten Raum stattfindet wohl halb so schlimm. Martini war wohl auch noch nicht lange da.

Der Laden hat sich, mal abgesehen vom Anstrich der Außenhmauer, nicht verändert. Dasselbe Personal, die Besitzer ein freundlich und interessant wirkendes Duo. Der eine groß und dünn, der andere etwas kleiner. Wenn ich mich recht erinnere habe ich nur den kleinen im Raum umhergehen sehen, so als ob der große zum unbeweglichen Inventar der Theke gehörte. Vorbei gehts an lustigen Plastiklampen und Stühlen, die an die Reifeprüfung erinnern. Zum Glück habe ich noch keinen iPod, sonst käme ich mir ein bisschen wie ein Zeitreisender vor.

Ich ging wir in den Keller, nur um mal zu sehen, die Treppe runter, die Welt sie schien zu stehen; da fiel mir plötzlich auf, dass ich nicht der Protagonist aus „Wie Sterne“ bin. Denn dort unten gab es keine Kiste mit einem Foto aus meiner Jugendzeit. Dafür aber ein unplugged Konzert zusammen mit den Hammox.

Es werden folgende Einstellungen übersprungen: Begrüßung, Soundcheck, der Gig der Hammox und das offizielle Set von endoplasmatisch.

Wer hätte das gedacht, sage ich mir als wir m Zugaben gebeten werden. Dem Anschein nach haben kam unsere Musik bei Beteiligten gut an. Der Bitte fügen wir uns gerne und geben zwei Stücke zum Besten, wie sie gegensätzlicher nicht sein könnten. Dies beziehe ich sowohl auf den Song als solchen, aber auch auf das Geburtsdatum und die damit verbundene Momentaufnahme unserer Bandgeschichte.

Zunächst lassen wir ein western-rock-riff ertönen, welches wir einfach nicht für unplugged tauglich hielten, das in einen eher ruhig und melancholisch anklingenden Strophenteil übergeht. Die Bridge geht dann kurz und knackig, wobei die Rhytmus hier vom Bass kommt: BumBumBumBumBumBumBumbumbumbumbum – Der Gesang ertönt in Paarreimen: Es ist zu schwer/Ich schaffs nicht mehr…

Dann unser Manager Song – später von jemanden als etwas anders wie der Rest beschrieben. Entstanden in unserem ersten Bandjahr als zweiter Song aufs Papier gebracht. Da kann man schon einmal nostalgisch werden. Die besungene Hauptfigur nicht weniger als eine Manager der den Zeitpunkt seines Ruhestandes erreicht und als Folge der gewonnenen Zeit über seinen Lebensverlauf und vor allem seine nicht gelebten Träume ins Grübeln. An Mahnmal an uns, die wir noch die Möglichkeiten haben! Was bisher nur auf einer inoffiziellen WG-Party geklappt hat, gelngt nur erstmalig im offiziellen Rahmen. Der letzte Chorous wird von dem Saal mitgesungen. Die Intervention des Sängers muss genau den Nerv der Zuschauer getroffen haben. Jeder singt gerne – das weiß doch jedes Kind. Fast alle singen mit, außer für einen Durchlauf dann die Band, die das Szenario in vollen Zügen auskostet. Dann das Schlussriff über c-b-c-a-ggggggggggg und Ende.

Wir können euch nur ans Herz legen zu einem der Ekamina Abende mal selbst hinzugehen. Vielleicht ja zu unserem nächsten. Eure endoplasmaten.

Euer privates Tagebuch

  • Die letzten Konzerte im Subrosa und DKH in Dortmund haben uns spaß gemacht. Besonders schön war es im DKH mal wieder alte Bekannte zu sehen über Sven P. bis hin zum Mischer des Abends.

    Es ist schon beeindruckend zu sehen, wie lange wir es bis dato geschafft haben die Musiklandschaft zu beschallen und immer noch mit Freude und Tatendrang am Ball zu sein. Neben uns lösten sich in den bald fünf Bandjahren viele befreundete Bands und Künstler auf. Uns hat diese Erfahrung immer mehr zusammen geschweist.


    Im Moment gibt es bei uns viel private Bewegung und man darf gespannt sein, was wir noch auf die Beine stellen werden. Ich kann vorwegnehmen, dass wir gegen Jahresende nochmals tief in die Taschen greifen, um ein zweites Mal adäquate Studioaufnahmen als Demomaterial zu bekommen. Equipment für mehrstimmigen Gesang, Delay und vielleicht sogar ein Synthi sind ebenfalls in Planung, ebenso ein neuer Bass beim Jan. Man muss ja in Bewegung bleiben, sonst läuft man schnell Gefahr zu erstarren!

 

Euer lebendiges Tagebuch endoplasmatisch wünscht ein bezauberndes Wochenende!

 

13. Mrz 2010

26.3.2010 im Dietrich Keuning Haus

Wo vor fast 4 Jahren fast alles begann und wir einen unserer ersten Auftritte spielten, kehren wir nun bepackt mit neuen Liedern und Erfahrung aus über 50 Konzerten wiederzurück! Es würde uns freuen bekannte und weniger bekannte Gesichter dort vor der Bühne begrüßen zu können und mit uns den Abend zu feiern. Ein Eintrittspreis von 2€ dürfte sich leicht verschmerzen lassen, um am Freitagabend sich bei guter Musik mit den Spacetoasters, Brisk und unser Wenigkeit auf das Dortmunder Nachtleben vorzubereiten!

 

 

 

 

In freudiger Erwartung und sich fleißig vorbereitend eure plasmatischen
Norman, Jan und Sascha

21. Feb 2010
Sputnik war ein Teddy!

 

 

 

 

Vom südlichen Siegen über Essen führt uns der nächste Auftritt zwar nicht in den Weltraum, jedoch in die Sputnikhalle nach Münster und damit unser bisher nördlichster Gig dieses Jahr. Thema des Abends war ein Bandcontest der netten Jungs und Mädels von „your-Gig“, bei dem wir unsere Musik in den Äther der Münsterraner Konzertbesucher funken konnten und unser Eindruck einen hoffentlich ähnlich bleibenden hinterliess, wie der Namensgeber seiner Zeit.

In der Halle angekommen hörten wir von den Strapazen der gestrigen Kontestrunde und machten uns eifrig daran, das mitgereiste Schlagzeug dezent im Hintergrund zu positionieren. Danach wurde die Reihenfolge der Bands festgelegt, fairerweise nach Kartenverkauf. Da wir nur zu einem Drittel aus Münster stammen, hatten wir nur geringe Auswahlmöglichkeiten, aber das Glück der Münze entschied zu unserem Vorteil und wir durften nach vielen verpatzten Möglichkeiten (Karnevalsjugend, Emergenza, FZW…) endlich mal nicht anfangen! Dies blieb an „HappyFish“ hängen, die den darauf folgenden Soundcheck in eine heitere Jamsession zur Freude der herumstehenden angereisten Musiker verwandelten und ihren ersten Applaus am Abend verdienten, welcher bei weitem nicht der Letzte blieb.

Währenddessen wurden psychotherapeutische Maßnahmen an Norman ergriffen, welcher mit Kuli bewaffnet, die Setliste verschönerte, seine theatralische Kindheit aufarbeitete und dabei auf eine folgenschwere Erkenntnis stieß, wie sie Detlef D Soest selbst nicht hätte besser erkennen können. Verwerft alle geglaubten und gehörten Verschwörungstheorien! Denn:

Sputnik ist ein Teddy!

Ein Teddy, der vor vielen Jahren unschuldig und völlig hilflos in den Weltraum geschossen wurde und seitdem verzweifelt um Hilfe ruft und sein Dasein in der tristen, leeren, kalten und einsamen Weite des Weltraums fristet. Unser lieber Außenminister muss endlich gegen diesen Verstoß der Stofftierrechte einschreiten! Wir beschließen daher eine Petition und ein Spendenkonto zu seiner Rettung zu eröffnen. Dieser Mißstand, den unsere osteurasischen Freunde da vor vielen Jahren verzapft haben, darf und wird nicht länger gebilligt!

Aber wir sind vom Thema abgekommen..
Nach fröstelnden Winterspaziergängen und köstlicher Nahrungsaufnahme ging es um 20:00 pünktlich los. Die Sputnikhalle war gut gefüllt und das Klima stickig und warm (die besten Anzeichen für tolle Gigs) denn die Stimmung war durch die HappyFish-Melodie von Schlagzeug, Bass, Gitarre und Saxophon ordentlich angeheizt und bereit für uns! Wir spielten ganz Ausnahmsweise mal richtig gut und ernteten ordentlich Applaus. Die Sinne benebelt, verschenkten wir so manch eine CD und selbst Pannen, wie zusammenklappende Mikroständer, verleiteten nur zu Glanzleistungen der musikalischen Artistik! Das Glück Sarah und ihre rosa Kamera an unserer Seite zu wissen, hielt diesen Moment für die Ewigkeit und natürlich auch für Euch fest 😉

Nach unserem 30Minuten-Set verließen wir die Bühne und die anschließenden Bands und Menschen komplettierten diesen gelungenen Abend. Auch wenn es beim Contest nicht geklappt hat, so hat es sich für uns dennoch gelohnt, denn solch tolle Abende halten sich in Erinnerung, wie der arme Sputnik im All!

02.02.2010
Das Meyers in Siegen
…………
18 Uhr: Sascha macht sich in Münster auf den Weg, Jan in Dortmund. Norman ist derweil schon in Siegen. Seit dem Vortag. Möglicherweise sein Glück.
18:30 Uhr: Sascha sammelt Jan in Kamen ein. Jans Zug hat auch nur fünf Minuten Verspätung. Nicht schlecht bei dem Wetter. Norman ist immer noch in Siegen. Kaum Schnee zu sehen: also freie fahrt.
Gegen 19:00 Uhr: Die Witterungsverhältnisse verschlechtern sich. Der erste Stau lässt auch nicht lange auf sich warten. Ca. 20 Minuten später ist es soweit, Sascha und Jan bewegen sich im Schneckentempo auf der Autobahn fort. Mindestens faustgroße Schneeflocken fliegen nicht ohne sarkastisches Grinsen am Auto vorbei.
20:10 Uhr: Der Stau endet, das Benzin auch. Also ist Tanken angesagt. Anschließend auch ohne Stau im Schneckentempo weiter. Sicht gleich Null. Norman wurde derzeit von unserer Situation berichtet, ist schon im Meyers vor Ort und beginnt mit dem Aufbau unserer Klamotten.
Die restliche Zeit, bis Sascha und Jan um ca. 21:35 Uhr ihr Ziel erreicht haben, konnte noch viel Schnee, glatte Straßen und ein weiterer Stau genossen werden. Mehr als 80 km/h waren nicht drin. Da Jan sein Netbook am Start hatte und die Autofahrt endlos schien wurde schon mal dieser Blog verfasst. Bloß keine Zeit vergeuden.
Derweil hat Norman schon alles aufgebaut und mit regelmäßigen Anrufen sicher gestellt, dass alle noch am leben sind. Da die Auftrittszeit immer näher rückte, war die Devise: „Aus dem Auto auf die Bühne!“
Nach dreieinhalb Stunden im Auto freut Sascha sich bereits auf die Rückfahrt. Und dabei hat der Gig noch nicht mal begonnen. 😀

Im Nachhinein muss man aber auf jeden Fall fest halten: Ein netter Gig in einer netten Kneipe. Im Meyer zu spielen hat viel Spaß bereitet und auch die anschließende Session macht einen Besuch dort empfehlenswert. Für den nächsten Auftritt im Meyers hoffen wir einfach mal, dass die Hinfahrt etwas schneller vorüber geht. :)

24.01.2010

endoplasmatisch 2.0

Endlich!

endlich ist die CD fertig!
endlich gibt es anständige Pressefotos!!
endlich kommen die ersten Bestätigungen für Gigs im neuen Jahrzehnt hinein!!!

Leider verabschieden wir uns auch langsam aber gewiss aus dem gemütlichen Studentenleben in die Berufswelt, doch sind wir festentschlossen die Band unermütlich weiter voranzutragen. Bleibt auch ihr bei uns und verfolgt unsere Entwicklung:

Wie wäre es kommenden Donnerstag in Siegen, wenn wir im Meyers die Musiksession mit unseren Liedern eröffnen dürfen? Oder im Februar die lieben Jungs von KultonTour in Essen uns mit den Klampfen auf ihre Couch lassen. Der elektrische Kamin wird auch im Mai das Dortmunder Sissikingkong wieder befeuern und wir sitzen davor, um uns siegessicher auf unsere nunmehr dritte Schlacht fürs „Save the Planet“ in Castrop-Rauxel im spätsommerlichen September vorzubereiten!

Ihr seht, wir stecken voller Tatendrang und auch volle Terminkalender schrecken uns nicht ab, die Welt mit unserer Musik zu nerven.. oder begeistern 😉

Auf bald!
die endoplasmatische Bunkergemeinschaft

 

16.12.2009

Unser Zwischenfall in Bochum
Das Bochumer Zwischenfall – wer kennt es nicht. Einst sahen wir dort bereits Bands wie Junias und Skin of Tears, die es beide nicht mehr zu geben scheint. Beides auch Trios. Das spricht nur für unsere Beständigkeit, planen wir doch mit Eifer uns für das kommende Jahr in weitere Bandunkosten zu stürzen, um unsere Equipment aufzumotzen. Endorser, wie einige Compadres, sind wir deswegen noch lange nicht.Wie auch immer – die Umgebung versprüht einen 1a Industrie Charme. Gegenüber ragt der WestDöner stolz in den Himmel hinein, wir gehen aber lieber bei einem Laden weiter Links essen, der auch Gyros verspricht. Nachdem Sascha sich dort seine linke Backe im Zuge des Pizza kauens erst einmal blutig gebissen hat, verläuft unsere Cateringaktion, die Norman bereitwillig vorfinanziert, er ist zu diesem Zeitpunkt der einzige von uns mit Kohle in der Tasche, ohne weitere Zwischenfälle.

Deswegen gehen wir dann auch wieder ins Zwischenfall und ziehen uns Weltraum rein, die in meinen Augen eine echt tolle Schow gemacht haben. Nun, da wir ja auf dem Emergenza spielen stechen wir, ähnlich wie Weltraum, aus der Hardrock bis Metallandschaft heraus und präsentieren unsere stets Hitverdächtigen, verzeiht mir meinen leicht trockenen Humor, der brodelnden Masse.

Es ist gut voll. Schätzungsweise stehen da 70/80 Menschen vor uns. Nachdem wir nun auch über einen Marshall Bass Amp spielen durften, dessen Box leider im Nirvana zu sein scheint, kommt doch die gute alte DI Box zum Einsatz. Dieses Intermezzo kostet uns mehr als die zur Verfügung stehenden 5 Umbauminuten. Spielen wir einfach alle Songs 4 Bpm schneller. Aus meiner Perspektive ein gelungener Auftritt. Viel Energie, keine bösen verspieler und alle Saiten haben gehalten. Es fiel positiv auf, dass alle Insassen der Zwischenfaller Konzertsaals stehen blieben, um uns zu lauschen. Da konnte es auch nicht beirren, dass beim letzen Song Subtil in der ersten Reihe von Teenies mit großen Löchern in den Ohren Feuerzeuge gezückt wurden, was nicht ohne einen leicht ironischen Unterton von statten ging.

Nun ja – weitergekommen sind wir nicht. Doch haben wir doppelt so viele Stimmen, wie verkaufte Karten, erhalten. Das ist eine schöne Rückmeldung, wo doch die meisten bei ihrer Band bleiben und für diese Stimmen. Als der Moderator Namens Matthias dann etwas von der white Card erzählte wiegten wir uns für einige Sekunden in der Hoffnung, unser grandioses Songwriting 😉 wäre erkannt worden. Doch leider nicht für uns. Seis drum – wir freuen uns sehr auf unseren kommenden Auftritt im FZW Dortmund.Der Abend ging dann in etwas so weiter: Fahrt nach Dortmund, Ausladen am Proberaum, Treffen bei der Bagueterrie de Mare, Essen, heisse Diskussion was man machen solle, der Triumph des Jugendreliktes Spirirt, die Feststellung dort ist die Zeit stehen geblieben, Zugafahrt mit dem ICE nach MS um 3.32, schlafen gehen.
14.10.2009
Kanapee – Die Doppeldeutigkeit des Namens erschließt sich wohl nicht jedem, trotzdem musste ich den Abend mehrmals zum Stillenörtchen spurten.Vor ein paar Monaten ereilte uns die Anfrage von den wirklich netten und sympathischen Jungs von Boiled Bobcats, ob wir nicht Lust hätten mit ihnen zusammen in Meerbusch zu spielen. Da terminlich von unserer Seite kein Veto kam, machten wir uns so dann mit den Instrumenten unterm Arm und im Auto auf den Weg zum Vorvorort von Düsseldorf. Die Autobahn ist zu Ferienbeginn (Ferien?!) ein wirklich tükischer Ort bezüglich der Einhaltung sorgfältigst erstellter Zeitpläne. Aber dank Sonnenbrille, Vitamalz, Pinkelpausen und Handynavigation verfuhren wir uns auch nur halb so oft, wie sonst auch immer.

Das Kanapee liegt im historischen Stadtkern von Meerbusch in einem denkmalgeschützten Haus. Sehr verwinkelt, gemütlich und mit Essensfahrstuhl bietet es sämtliche Voraussetzungen für einen gelungenen Abend. Die Bühne liegt in einem durch Glasscheiben abgetrennten Raum, so dass auch die nichtzahlenden Gäste in gemäßigter Lautstärke von dem sich präsentierenden Livespektakel zehren können. Der offenherzige Besitzer zog seine Spendierhosen an und verteilte an die angereisten Musiker genügend Getränkemarken, wodurch die Rechenkünste nicht allzustark strapaziert werden mussten. Während des Soundchecks erfreute sich eine Melodika begeisternder Aufmerksamkeit und ein Hauch von Tetris lag in der Luft und liess so Manchen in alten Kindheitsträumen schwelgen.

Wir zogen das Los des Openers und spielten unser bekanntes Set von vorne bis hinten. Am Schlagzeug gabs für großwüchsige Menschen leichte Platznot, aber das macht ja erfinderisch :-) Nach uns punkten die talentierten Jungs von Vollsprung weiter durch den Abend. Sehr nett war dann auch eine gerade schließende Pizzeria, die nochmal den Ofen für uns heizte. Pünktlich trafen wir wieder auf die BoiledBobcats, die soverän ihr Set spielten und mit ihrer Bühnenpräsenz sehr überzeugend wirkten.

Zu Scooters HYPERHYPER, Lady Gaga und DJ Bobo packten wir unsere Sachen wieder ins Auto und verabschiedeten uns vom Kanapee, aber nicht ohne nochmal eine Pinkelpause einzulegen!

06.06.2009

Eurocityfest in Münster

Wenngleich etwas verspätet – hier der Blog zu unserem Auftritt beim Euro City Fest 09 in dem schönen Münster.

Neben dem Sk8terboi Contest mit 12h Mittags unsere früheste Startzeit. Aus münsteraner Perspektive klingelte der Wecker um 9.30h, aus Dortmunder um 8 (?). Da kann ich nicht mehr zu sagen als zur Zeit Münsteraner. Wie dem auch sei – alle waren wir schön brav und pünktlich um 11h an der Bühne neben der Überwasserkirche zum Checken des Soundes. Man kam gut durch, die Sonne schien, der Backstage Raum nur ein paar Meter mit allen Leckereien befüllt – die Zeichen standen gut!

Wir betreten pünktlich die Bühne und vor unserer Nase verläuft mit einem leichten Dreh nach links die Straße in Richtung Innenstadt. Auf der rechten Seite gegenüber der Bühne ragen die beiden Domspitzen in den Himmel empor. Publikum war da, schön entspannt sitzend. Doch wir gaben vieles auf der Bühne. Immer wieder blieben ein paar Menschen links neben der Bühne stehen und vergrößerten die Zuschauerschar – sehr schön.

Es war auf jeden Fall toll, dabei sein zu dürfen, doch hoffen wir das nächste Mal auf eine bessere Startzeit. Um 12h ist der Biorhytmus doch noch etwas lahm.

Jetzt höre ich gleich ein Hörbuch.

 

18.04.2009

SofaSoundz in Münster
Guten Tag!
Im Folgendem eine kleine Rezension zu unserem gestrigen Auftritt beim SofaSoundz.

Angefangen hat der Abend sehr gut. Die Hinreise zur Location gestaltete sich fast als eine kleine Entdeckungsreise. Zunächst schien die Bahnhofstraße von keiner Seite her befahrbar, bis Sascha auf die nicht beabsichtigte Idee kam und Norman in ein anliegendes Parkhaus beförderte. Hat man doch oft Glück im Unglück, führte der Ausgang direkt in die gesuchte Straße hinein.

Das Equipment in den Tower zu bringen: schier eine sportliche Hochleistung, die wir mit Schweiß und Atemnot kommentierten. Man wird ja auch nicht jünger – die Zellteilung schreitet gnadenlos voran!

Der Zeitnahe Soundcheck lief gut. Es gab leckeres vegetarisches Chili con Carne in schön scharfer Version. Auf diese Weise gut gestärkt konnten wir unsere Konzert gegen 21h vor rund 50 Leuten beginnen.

Die Songs kamen gut an und es wurde sogar eine Zugabe gefordert. Nach der empirisch fundierten Methode des Lautstärkenbarometers, wie er auch bei Veranstaltungen der Jägermeister Rockliga eingesetzt wird, konnte sich unser neuestes Vorzeigestück, allerdings noch ohne fertigen Gesang aber dafür mit lala Platzhaltern, seinen ersten Auftritt verschaffen.

Die vom Publikum sichtlich aufgenommene Stimmung „Wir schaffen das“ war dann das Ende und es kamen Maskil, die ebenfalls gut abrockten und zwei Mal zur Zugabe gebeten wurden.

Der Abend klang dann mit Boygroup ähnlichen Fotos aus, da wir uns vor einem kaputten Fernseher in Szene setzten, was uns so einige Lachtränen abverlangte.

Schönes Wochenende wünscht Sascha

01.03.2009

Kamener Bandcontest

Nachdem wir letztes Jahr nur knapp ein Platz auf dem Treppchen verpasst hatten, wollten wir es dieses Jahr nochmal wissen und stellten uns wieder der kritischen Jury in Kamen von *Laut und Lästig*.

Zwar als Bandcontest gedacht, lag für uns mehr der Spass am Konzert im Vordergrund und sahen den Abend mehr als Chance wieder viele nette Bands kennenzulernen. Auf Sound oder Linecheck wurde komplett verzichtet und einfach während der ersten Lieder selber kurz nachgeregelt. Dies führte zwar zu einem etwas unausgewogenen Klang auf der Bühne, fürs Publikum herrschten jedoch ideale Klangverhältnisse. Von Anfang an gab es vor der Bühne ein großes Interesse seitens der Zuschauer und so konnten wir viele begeisternde Blicke erhaschen, was uns zu Einem freute und zum Anderen antrieb ein möglichst stimmiges Konzert abzuliefern. Belohnt wurden wir dadurch mit vielen positiven Stimmen aus dem Publikum und von der Jury mit dem zweiten Platz, den wir mit voller Begeisterung annahmen. Den Ersten belegten zurecht „Tones in Baggage“ deren Sänger eine derart imposante Stimme produzierte, dass er den ganzen Saal zum Hinsetzen bewegen konnte. Den dritten Platz belegten „Tape Rape“, deren Fans mit StageDiving und Pogotänzen das Bild komplettierten.

Das mit dem zweiten Platz verbundene Preisgeld werden wir in die Produktion unserer CD stecken, deren Vollendung mit stetem Schritte voranschreitet, denn Gutding braucht Weile 😉

Nochmal an alle Beteiligten, Bands und Zuschauer vielen Dank, die uns diesen tollen Abend ermöglicht haben und den wir so schnell nicht wieder vergessen werden!

viele liebe Grüße
Norman

01.02.2009

Im Reiche des Wassers

Tja, nach Köln ging es nun in die Tiefen der Schwerter Stadtgeheimnisse. Eine der Drei dort möglichen Eventorte: Das Reiche des Wassers.

Als wir auf den Parkplatz ankommen haben wir mit anderem gerechnet. Von aussen könnte man meinen, handelt es sich bei dem Club um ein schnickes Restauraunt. Es entpuppte sich dann als gemütliches Lokal in Zweiteilung: Links großzügige Kneipe, rechts Konzertsaal für 100 Leute.

Die ersten Hindernisse, ein Kinderwagen in der schmalen Tür konnten recht souverän gemeistert werden – ein erstes gutes Zeichen für den Abend.

Begonnen hat dann der Alex um 21:15h. Bis zu diesem Zeitpunkt war es leider noch leerer, doch im Laufe seiner ersten Sethälfte tröpfelten immer wieder vereinzelt Menschen in den Saal hinein und nickten sichtlich angetan mit den Köpfen.

22:15h Lizard Kiss: Tja die Lokalmatadore wussten um ihre Rolle. Das zeigt nicht zuletzt das Wagnis der Sängerin Liz, mit einer Kehlkopfentzündung zu singen und zu rauchen um auch so richtig die Rockerrolle zu erfüllen ;-). Wie nicht anders zu erwarten stürmten fast alle Insassen die links gelegenen Kneipenhälfte in den Konzertsaal. An dieser Stelle scheint die Semipermeable Membran die dazwischen lag einen Defekt gehabt zu haben, denn die Molekülverhätlnisse waren eindeutig ungleich verteil. Anders gesagt: Der Saal war mit rund 60 Menschen annehmlich gefüllt. Lizard Kiss haben dann gut gerockt – der Saalsound war sicher besser, als der auf der Bühne.

23:15h – Die endoplasmatischen Drei betreten die Bühne. Es sind zu unserer Wonne rund die Hälfte der Leute im Saal geblieben. Also es gab doch eine Menge an Zuschauern. Besonders schön war das Erlebniss, dass der Saal mit jedem Song von uns wieder voller wurde. Wenn das mal keine akustische Überzeugungsarbeit ist. Eins ist jedenfalls klar: Das Publikum ist Super Mario fest und der Superstern birgt unmengen an Kreativität, zumindest für den Betrachter. Und Wolfgang Petri ist einfach klasse. Selbst mein Pech, mir selbst das Kabel beim letzten Song aus dem Effekt zu treten fiel niemanden auf, da ich immer noch unter Einfluss des Supersterns blitzschnell reagierte und verstand, damit wir im Saalerfüllenden Feedback die Bühne verlassen könnten.

Der Abend war dann doch noch gut gelungen und hat Spaß gemacht. Ende des Jahres wird es sicher wieder einen Gig dort geben.

Noch einen angenehmen Tag!!
Sascha

25.01.2009

Blue Shell

Wenn man einmal die richtige Luxemburger Straße im Navi gefunden hat gar nicht so schwer dahinzukommen. Die Parkplatzsuche gestaltet sich da wieder schon schwieriger. Dennoch – pünktlich wie die Maurer waren wir: Ausgeräumt, Aufgebaut, Ausgefüllt, Abgewartet, Aufgeregt, Abgerockt.

Die Zitterpartie, ob wir genug Kohle einspielen scheint rückblickend völlig unnötig, war das Blue Shell mit 150 Menschen doch gut gefüllt. Wir durften um 22h als zweiter Act auf die Bühne.

Was ich auf jeden Fall an nachfolgende Genarationen weitergeben möchte: Spielt bitte auf keinen Fall Gitarre mit offenem Hemd. Das flattert ständig in die Saiten bei Bewegung. Für uns ein echt gelungener Abend der sehr viel Spaß und mir nochmal deutlich gemacht hat, was für freundliche Rocker wir sind.

Besondere Leistungen erbrachte gestern Jan, der es schaffte, wenn auch unfrewillig, den Abend nur zwei Bier zu trinken, weil jener Fahren musste. Aber danke sehr lieber Jan.

Vielleicht sieht man sich in Schwerte oder sonst wo!!

Sascha

 

17.01.2009

Studioarbeiten abgeschlossen

So ihr Lieben!
Ende November letzten Jahres verbrachten wir ein verlängertes Wochenende in Werne auf der Wiese im Tonstudio und nahmen unsere schönsten 6 Songs auf. Lange wurde gemischt und letzten Donnerstag war dann endlich das finale Mastern angesagt. Das Ergebnis wird es dann auch bald auf einer kleinen EP geben, sobald Cover/Booklet/etc. fertig sind. Ein Vorgeschmack ist schonmal in unserem Myspace-Player geladen. Also hörts euch an und lasst uns eure Meinung wissen!

An dieser Stelle nochmal vielen herzlichen Dank an Danny und sein Tonstudio „WernerWiese“, der sich soviel Zeit genommen und Mühe gemacht hat! War echt eine prima Zusammenarbeit bei äußerst entspannter und produktiver Atmosphäre.

viele Grüße
von den endoplasmatischen 3

 

17.12.2008

Jahresabschlussbericht 2008

Im Namen der Konzernleitung möchten wir uns bei allen Helfern und Beteiligten für das vergangene Jahr herzlich bedanken. Die Marke „endoplasmatisch“ konnte ihren Marktanteil um stolze 8,9 Prozent steigern. Die Gewinnausschüttung wird über die kommende Jahreshälfte stattfinden.

In ihrer Prognose rechnet die Vorstandsspitze im Rahmen ihrer Strategie des profitablen Wachstums im laufenden Geschäftsjahr 2009 wie auch mittelfristig mit einem Umsatzwachstum von weiteren 13,4 Prozent. Beim EBIT wird vor Sondereffekten eine im Vergleich zum Umsatz überproportionale Steigerung erwartet. Die Investitionen werden voraussichtlich über dem Niveau des Vorjahres liegen. Bla ne, jetzt mal auf deutsch..:

Zurückblickend betrachtet, hat das vergangene Jahr wirklich viel Spass gemacht! Auf knapp 20 Konzerten verteilt in ganz NRW von Reiferscheid in der Eifel bis ins heilige Münster, von 5 zahlenden Gästen bis zu einer Menge von 900 Zuschauern war wirklich alles dabei und viele schöne Situationen, an die wir uns immer gerne erinnern werden. Sei es da die spontane Organisation eines Ausweichgigs innerhalb von 2 Minuten, dank hilfsbereiter Menschen, Wohnzimmerkonzerte auf WG-Feiern oder das Flirten mit unnatürlich großen  und schwitzenden Pinguinen. Vielleicht auch mit ein wenig liebevoller Ironie vom Sissi-KingKong und ihrem Maestro Martini zur „Kultband-Dortmunds“ erhoben, haben wir viel Arbeit investiert, lange an unseren Songs gefeilt und alles in ein verlängertes Studiowochenende gesteckt. Die Rohmixe stehen nun  für eine 6-Songs-EP fest, welche dann im nächsten Jahr ihren weg auf eine vielzahl von Silberlingen finden wird. Nähere Infos werden in Zukunft folgen! Fotoshootings und Radiointerviews runden das Bild ab, so dass wir zuversichtlich sagen können, eine weitere Stufe in unserer musikalischen Entwicklung bezwungen zu haben.
Bewerbungen für weitere Auftritte stehen bereits bei uns zum Abschuss bereit und die Zukunft wird zeigen, was das Schicksal mit uns vorhat :-)

Vielen Dank an all diejenigen, die zu unseren Auftritten gekommen sind oder uns in anderer Form durch ihr Wesen unterstützt haben.«♥♠»

 

09.11.2008

Wat für’n Gemüs

Echt mal – ein scharfer Auftritt – aber dann bitte ohne Pepperoni, muss ich nämlich von pupsen.. Doch fangen wir einfach vorne an..

Heute mal wieder in Münster! Ursprünglich als Solo-Auftritt von Sascha geplant, entschied er sich doch für die endoplasmatische Vollversion und lud noch ein paar andere nette Musiker als Bonus-Upgrade ein (Akustik-Casino und Jonas Zorn). Als Location wurde ein Gemüseladen ausgewählt, der auf den Namen Pepperoni hört. Doch anstatt vor Gurken, Paprika, Tomaten und vielleicht auch den roten scharfen Chili-Schoten zu musizieren, wurden wir Musiker beim Betreten des Ladens nur ungläubig angeschaut: ‚Seid ihr noch ne Band??‘
Was war geschehen? Trotz mehrerer Telefongespräche zwischen Ladenbesitzer und Saschi und weiteren persönlichen (!) Besuchen zwecks Terminabsprache,etc. hatte der gute Mann alles verplant und zwei Events am selben Tag organisiert.. Solche Nachrichten kommen bei den betroffenen Leuten erstmal gar nicht gut an, vor allem nach mehreren Stunden Anreise mit Zug oder Auto (Dortmund/Köln-> Münster).. Mit der Drohung von 30€ Spritgeld für alle wurden wir dann freundlichh nach draußen gebeten, damit die Peperoni sich für den Abend fein machen konnte. Der Abend für uns schien jedoch gelaufen, genauso wie die Stimmung aller beteiligten, da sämtliche investierte Mühe vergebens zu sein schien..

Zum Glück fand sich aber unter den angereisten Gästen ein engagierter  Mensch, der innerhalb von nur einem Telefongespräch die Bands in einem Cafe 2 Straßen weiter unterbringen konnte. Also Instrumente unter den Arm geklemmt, los gelaufen, innerhalb von 10Minuten alles aufgebaut, Soundcheck gemacht und ab ging die Post.
Jonas fing an, und nun drücken wir ihm alle kräftig die Daumen, dass nächste Woche der liebe Noel Gallagher an seiner Tür klopft und ihm kräftig die Hand schüttelt. :-)
Danach haben wir unser Set schnell durchgezogen und Norman konnte endlich, wie gewünscht, am Bass anfangen. Anschließend kamen noch als kleines Schmankerl kurze orthopädisch verschriebene  So(h?)lo(/en?)-Einlagen von Sascha und weitere Zugaben von Herrn Zorn, die mich daran erinnerten doch endlich mal meine alten Weezerplatten wieder zu beleben! Welch vergessene Schätze der Musikgeschichte schlummern da im heimischen Platten Schrank… (VIELEN DANK JONAS!)

Der spontane Besuch der Musiker fand bei den Gästen guten Anklang und so wurde man gefragt, weitere Konzerte dort zu spielen. Und bei solch freundschaftlicher Atmosphäre fällt einem die Zusage doch erheblich leichter, als das Veto ein paar Stunden zuvor an anderer Stelle.

Beim Zusammenräumen schüttelte Jan dann nur noch ungläubig seinen Kopf während er Normans Treiben beobachten durfte und kommentierte: ‚Und der hat noch nicht einmal etwas getrunken…‘

Alles rum ein toller Abend, der gezeigt hat wieviel Spass und Erfahrung doch so das Bandleben bieten kann, und auf was für nette und tolle Menschen man so treffen kann und sagen hiermit nochmals kräftigst:

herzlichsten Dank an alle Beteiligten, die den Abend doch noch gerettet haben!

PS: Dieser Text wurde nicht von Jan verfasst! 😉

 

14.09.2008

Band-Contest in Werl.

Heute erst um 18:00 am Werler Bahnhof sein. Im Vergleich zu den letzten Auftritten eine sehr angenehme Zeit. Der Bahnhof ist neu gestaltet worden, so dass nach Dienstschluss die Halle zu einem Kulturzentrum umgebaut werden kann. Stil ist recht modern gehalten und lädt zum Spass auf und vor der Bühne ein!
Die Reihenfolge der Bands wurde ausgelost, und dank Sarahs geschickter Hand, starten wir mal endlich nicht als erstes, sondern als drittes! Bis zum Auftritt dauerte es noch 2 Stunden, so dass wir erstmal beschlossen Werl unsicher zu machen. Gestärkt durch Erdbeer-Sahne Eis und Pommes ging es dann wieder zurück zum Bahnhof und schauten uns die Bands an.
Jede Band hat 10Minuten Umbaupause+Line-check und dann 15Minuten Spielzeit. Far Fetched hatte die gloreiche Idee leuchtende Armbändchen zu verteilen, um mehr Stimmung in ihr Set zu bringen – die Idee sollte sich dann später auch beim Voting bezahlt machen. Dann kam eine Punkband deren Namen ich leider nicht mehr parat habe und mir auch nicht anschauen konnte, da wir Backstage bereits unsere Klamotten zusammenbauen mussten.
Dann ab auf die Bühne, gespielt haben wir: Dahinten ist doch Licht, Wo geht es hier raus, Maskenball und als krönenden Abschluss Fragmente (das demnächst wohl wieder anders heißen wird :-). Dem Publikum und unserem treuesten Fan Sarah zu urteilen, hatten wir schön dick aufgetragen, und Sascha freute sich über seine neue Distortion, die nun endlich genügend Power in die Refrains bringt!
Lizzard Kiss kannten wir schon vom Campus-Total 2007, die haben dazu im Vergleich auch nochmal ordentlich zugelegt und einen fetten Bühnensound gezaubert. Dank der zahlreich angereisten Fans konnten sie dann das Voting auch für sich entscheiden. Wir belegten den vierten Platz. Angesichts der Tatsache, dass wir nur einen einzige mitgebrachte Stimme hatten, gar nicht mal schlecht. Und sind dementsprechend schon sehr zu frieden mit unserer Leistung.
Ein Highlight was ich noch erwähnen möchte, war die Signature Gitarre von Farin Urlaub, die ein Gitarrist  in seinen Händen hielt.. mehrmaliges Betteln brachte ihn aber leider nicht dazu mir die Gitarre zu schenken :-(… schade. Müssen wir halt Rockstars werden und dann selber kaufen..

Die Klamotten zurück ins Auto und bei einer amerikanischen FastFood Kette kurz gestärkt und als Nachtisch Schokoladenkuchen geholt. Jans Gaumen kommentierte nach ankosten: „Ich hol‘ mir auch ein!“ :-)

Nach längerem Herumspielen an dem leuchtenden Armreif hielt er der Belastung nicht mehr stand und Sarahs Hände leuchteten plötzlich auf dem Dortmunderwall in einem schönen orangenen Farbton, sehr zur Freunde der anderen Autoinsassen.

Die Klamotten ausgeladen und um 3:00 schlafen gelegt. Nächster Auftritt wird wieder ohne Strom geschehen, aber dafür wird sich nun fleißig für Studioaufnahmen vorbereitet!

 

 

06.09.2008

Save the planet

Wertes Hallo Zusammen!

Unser erstes Open Air mit Regen!!! Und das nicht bei uns, da hats nur genieselt, aber vor uns. Da hat es geschüttet wie aus Eimern und zwischendurch fiel beim Mischer und beim Licht der Strom aus – romantisch. Wir haben wie immer unser bestes gegeben, es war eine gute Show, es gab viele gute Rückmeldungen und der altersdurchschnitt unserer Fanbase scheint sich zu bewegen ;-), dank geschickter Kontaktversuche seitens Sänger.

Zwischendurch war Proberaumfeeling angesagt, da die Beleuchtung uns so bestrahlt hat, dass es vor uns nur noch eine schwarze Wand wie in Herr der Ringe gegeben hat. Und wir haben es geschafft den Ring in die Lava zu schmeißen und waren Zitaten von Kindern zufolge „Meisterklasse“. Besonders Jans Schlazeugspiel wurde mit „Man muss sicher lange spielen, um so gut zu werden“ kommentiert!

Es lebe die Musik, es lebe die Show!

Gute Nacht,
Sascha

01.09.2008

Bandcontest der Karnevalsjugend-Dortmund

und wieder ein Bandkontest, und wie sich herausstellte für Schüler.. naja als Studenten der späten Stunde können wir uns ja vom Gefühl her doch noch dazuzählen.

Um 10:00 (morgens!) mussten alle Bands vor Ort sein, Sonntags um 8 Uhr aufstehen ist keine Sache, die man öfters wiederholen möchte. Aber Live-spielen entschädigt immer! Um 10:54 wählte uns Frau Obermeyer Langemeister auf den.. und jetzt kommts: ERSTEN PLATZ …

ja.. Startplatz..  (mal wieder )  Wann?? 11:00 gehts los!
Also in die Hände gespuckt und in einem wahnsinns Tempo unser Zeugs aufgebaut, Soundcheck gemacht und ab ging die Post. Recht fix ohne große Komplikationen durch das Set gespielt. Zwischenzeitlich tanzte sogar ein Pinguin vor unserer Bühne  – sehr lustig, auch wenn das Schlagzeug mit jedem Schlag 1cm weiter nach vorne wanderte und man als Schlagzeuger am Ende jeden Liedes buchstäblich im Spagat saß.. War es auf jedenfall ein sehr schöner und lustiger Auftritt, aber auch der früheste in unserer Bandgeschichte.

Nächsten Freitag steht das „Save the Planet“-Festival in Castrop-Rauxel an (die Stadt aus der die Wolken kommen :-) und da legen wir nochmal ne Schippe drauf!

 

26.05.2008

Happy End im Emergenza

Leider sind wir beim Emergenza Finale ausgeschieden! Wir haben uns riesig darüber gefreut soweit zu kommen und bedanken uns hiermit nochmal bei allen, die im Laufe der Veranstaltungen für uns gekommen sind, sowie bei denen, die uns ihre Stimme gegeben haben. Danke! Wir haben gestern auf jeden Fall eine sehr guten Gig mit viel Spaß gehabt. Und das beste: Es gab sehr viel positive Resonanz.
Soweit von mir,
Gruß Sascha

22.04.2008

Liebe Freunde der guten Musik!
Wir sind sehr überrascht und hocherfreut verkünden zu dürfen, dass wir in das Finale des Emergenza Bandcontests eingezogen sind!

Vielen Dank an alle, die uns ihre Stimme gegeben haben!
bis dahin,
endoplasmatisch

 

20.02.2008

Wir sind weiter!

Vielen Dank an Euch alle!

Die uns heute in der Live Station unterstützt haben! Es hat wirklich jede Stimme gezählt. So haben wir es auf den 4. Platz gebracht und können uns ein weiteres Mal beweisen.

Wir freuen uns riesig!

Eure endoplasmatischen Drei :-)